Zum Hauptinhalt springen

Patricia Kleinwaechter

Meine Arbeits­schwerpunkte in der Psychotherapie

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – mit Erfahrungen, Herausforderungen, Verletzungen, aber auch mit Stärken und Möglichkeiten, die manchmal aus dem Blick geraten sind.

In meiner psychotherapeutischen Arbeit begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, bei seelischen Belastungen und persönlichen Krisen. Dabei steht für mich nicht die Diagnose im Vordergrund, sondern der Mensch mit seinem individuellen Erleben.

taschentuchbox-psychotherapeutische-praxis

Manchmal sind es konkrete Schwierigkeiten, die uns dazu bewegen, Unterstützung zu suchen. Manchmal ist es auch nur das Gefühl, dass etwas im Leben nicht mehr stimmig ist.

Die folgenden Schwerpunkte geben Ihnen einen Einblick in die Themen, mit denen Menschen zu mir kommen. Sie müssen sich darin nicht wiederfinden oder Ihr Anliegen bereits benennen können. Was Sie beschäftigt, darf seinen eigenen Raum bekommen.

Trauma und post­traumatische Belastungs­störungen

Belastende oder traumatische Erfahrungen können lange nachwirken und sich unter anderem durch innere Unruhe, Ängste, Rückzug, Schlafstörungen oder ein Gefühl ständiger Wachsamkeit zeigen. In einem geschützten Rahmen können wir uns behutsam mit dem Erlebten und seinen heutigen Auswirkungen auseinandersetzen. Dabei bestimmen Sie selbst das Tempo.

Queer­spezifische Themen und LGBTQIA+

Fragen zur sexuellen Orientierung, Identität, Zugehörigkeit oder zum Coming-out können mit Unsicherheit, gesellschaftlichem Druck oder Diskriminierungserfahrungen verbunden sein. In der Psychotherapie finden diese Themen einen offenen, wertschätzenden und vorurteilsfreien Raum. Im Mittelpunkt stehen Ihre persönliche Erfahrung und Ihr individueller Lebensweg.

Trans­identität und geschlecht­liche Vielfalt

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtsidentität kann von Klarheit und Befreiung, aber auch von Zweifeln, Ängsten oder belastenden Reaktionen des Umfelds begleitet sein. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Empfindungen, Bedürfnisse und möglichen nächsten Schritte zu erkunden – ergebnisoffen und ohne Ihre Identität infrage zu stellen.

Sinnkrisen und Verände­rungs­phasen

Manchmal verliert das bisher Selbstverständliche seine Bedeutung. Berufliche oder private Veränderungen, Übergänge und Neuorientierungen können Fragen danach aufwerfen, was wirklich wichtig ist und wie das eigene Leben weitergehen soll. Gemeinsam können wir nach neuen Perspektiven und stimmigen Möglichkeiten suchen.

Verlust, Tod und Trennung

Der Verlust eines Menschen, einer Beziehung oder eines vertrauten Lebensentwurfs kann tief erschüttern. Trauer verläuft individuell und braucht weder einen festen Zeitplan noch einen vorgeschriebenen Weg. Psychotherapie kann einen Raum bieten, in dem Schmerz, Erinnerungen, Wut und Verbundenheit ihren Platz haben dürfen.

Burnout und Depression

Anhaltende Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Rückzug oder der Verlust von Freude können das Leben zunehmend einengen. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, welche Belastungen dahinterstehen und was Sie benötigen, um wieder mehr Kontakt zu sich selbst, zu Ihren Bedürfnissen und zu Ihren Kräften zu finden.

Sucht und Abhängig­keit

Suchtverhalten erfüllt häufig eine wichtige Funktion – etwa Anspannung zu reduzieren, Gefühle zu dämpfen oder Belastendes vorübergehend auszuhalten. In der Therapie geht es nicht um Verurteilung, sondern darum, Zusammenhänge zu verstehen, Handlungsspielräume zu erweitern und realistische Wege zu mehr Selbstbestimmung zu entwickeln.

Ängste

Ängste können schützen, aber auch so stark werden, dass sie den Alltag, Beziehungen oder persönliche Entscheidungen bestimmen. Gemeinsam können wir erforschen, wodurch die Angst ausgelöst und aufrechterhalten wird. Ziel ist es, Sicherheit aufzubauen und wieder mehr Freiheit im eigenen Leben zu gewinnen.

Persönlich­keits­störungen

Langjährig entwickelte Denk-, Gefühls- und Beziehungsmuster können zu wiederkehrenden Konflikten und erheblichem Leidensdruck führen. In der therapeutischen Beziehung können diese Muster besser verstanden und neue Erfahrungen ermöglicht werden. Dabei stehen nicht die Diagnose, sondern der Mensch und seine individuelle Geschichte im Mittelpunkt.

Sexual­therapie

Sexualität kann mit Lust und Nähe, aber auch mit Unsicherheit, Scham, Ängsten oder Konflikten verbunden sein. Schwierigkeiten mit Begehren, Erregung, Intimität oder sexueller Orientierung dürfen offen und respektvoll besprochen werden. Gemeinsam suchen wir nach einem selbstbestimmten und stimmigen Umgang mit Sexualität.

Forensische Therapie

Forensische Therapie richtet sich an Menschen, die mit strafrechtlich relevantem Verhalten, gerichtlichen Auflagen oder belastenden Verhaltensmustern konfrontiert sind. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten, die Übernahme von Verantwortung sowie die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Die therapeutische Haltung bleibt dabei respektvoll, klar und zugewandt.

„Es ist paradox,
aber wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann ändere ich mich.“
Carl Rogers
Blühende Kirschblüten an einem Zweig
Ruhiger Bergsee im Sommer bei Sonnenaufgang